Dein ERSTES Mal – Grundlagen des Wichsens

In diesem Artikel beschreiben wir Dir, in welchen Stellungen Du am geilsten wichst, was die beste Technik und welche Griffe Dich zum geilsten Orgasmus bringen.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass du es nun zum ersten Mal machst, weil viele ihre Körper eher entdecken, als sie das Lesen lernen, aber wir wollen hier niemanden im Regen stehen lassen. Deswegen: Willkommen im Club! Es folgt das Initiationsritual:

Sorg dafür, dass du ungestört bleibst. Zieh dich also auf den Dachboden, in den Kohlenkeller oder den Hühnerstall zurück und sorge dafür, dass kein fiependes Handy oder neugierige Augen diesen heiligen Moment stören werden. Erzähle niemandem davon. Du erregst nur Neugier und provozierst Störenfriede. Außerdem könnten dich die (Vor)Urteile anderer auf deiner Entdeckungsreise verwirren und beeinflussen. Dieser Moment gehört dir ganz allein, du hast ein Recht darauf, die Lust in deinem Körper zu wecken, deinem Körper genüssliche Reize zu entlocken und dich selbst zu einem Orgasmus zu führen. Kein Gesetz und keine Person (nicht Oma, nicht Pfarrer, nicht Biolehrer) dürfen dich daran hindern.

Und nun das Wichtigste: Hab ein Tuch zur Hand! Falls du alt genug bist, um Sperma zu verschleudern (so ab 12, 13, 14), solltest du es hinterher irgendwie abwischen können.

Sitzt du bequem? Ist es warm genug, damit du nicht frierst? Ist es still genug, um nicht abgelenkt zu werden? Gut. Jetzt bist du einsatzbereit. Lass dich nun von deinem Körper leiten. Am schnellsten provozierst du Erregung, indem du an deinen primären Geschlechtsteilen herumfummelst, also Schwanz und Eiern. Aber beschränke dich nicht darauf. Sobald es irgendwo zu kribbeln anfängt, streichle auch über andere Körperpartien, um sie zu wecken. Die Brustwarzen schreien geradezu nach Aufmerksamkeit – oder hast du eine bessere Begründung, warum die Natur sie in Alarmfarben angemalt hat? Für Achseln gilt das zwar nicht (die Farbe mein ich jetzt), aber sie sind dennoch sehr sensibel für Berührungen. Ebenso die Kniekehlen, die Lenden, der ganze Bereich unter (oder hinter) deinen Eiern, bis hinein in den Arsch. Los geht’s mit den…

Stellungen

Manchmal geben die Umstände schlicht vor, in welcher Stellung du an dir herumspielst. Nachts im Zeltlager umgeben von einer Horde schnarchender Pfadfinder, wird man nicht gerade akrobatische Übungen machen, obwohl …

Rücken
Du liegst auf dem Rücken und nudelst dir einen weg. So machen übrigens mehr als zwei Drittel aller Männer am liebsten, je etwa 10 Prozent im Stehen oder auf den Knien, der Rest auf dem Bauch. Aber Schluss mit der Langeweile! Es geht auch in der…

Wiege
Beine hochnehmen, als wolltest du dir etwas in den Hintern schieben, und dann mit der Hand unter den Beinen hindurch nach deiner Nudel greifen.

Oder stell die Beine auf, die Füße zusammen, lass aber die Knie jedes zu einer Seite fallen. Beim Kommen kannst du dann die Knie zusammenbringen, ja sie sogar als natürliche Pumpe benutzen, um Blut (und Energie) aus dem Unterleib heraus in den ganzen Körper zu lenken.

Sitzen
Beispielsweise auf einem Stuhl. Ein Nachteil hierbei ist allerdings, dass der Schwanz in dieser Stellung kürzer ist, weil sein Ansatz in den Schoß hineingezogen wird. Auch nicht gut ist, dass die Hose klemmt – es sei denn, man zieht sie vorher ganz herunter. Und wenn das Sperma dann draufklatscht, hinterlässt es böse Flecken, für die man sich von Mutti (von der Sekretärin oder dem Lebensgefährten) böse Blicke einfängt. Allerdings: Gerade weil die Stellung eher schwierig ist, ist das Erfolgserlebnis umso größer, wenn man die Sache trotzdem geschaukelt kriegt.

Apropos schaukeln. Das ist natürlich die Superstellung, wenn man sich gerne mal ein paar Gewichte an die Nüsse hängt. Was, das kennst du noch nicht? Na, dann freu dich auf lustvolle Spielereien… Aber dazu später mehr.

Zurück zur Sitzstellung: Ausprobieren lohnt sich jedenfalls, denn was macht man, wenn man mit dem Wagen unterwegs ist und gerade eine aufgeilende SMS bekommen hat? Was, du kriegst keine geilen SMS geschickt? Du musst dir unbedingt ein paar Sexfreunde zulegen. Auf dem Stuhl sitzend, kannst du auch mal die Beine spreizen und nachspüren, was das mit dir macht!

Auf dem Boden sitzen geht in der Büropause schon nicht mehr so einfach – es sei denn, du bist Schriftsteller und hast dein eigenes Büro. Bodensitzen hat den entscheidenden Nachteil, dass man sich dabei garantiert den Schlips versaut. Oder verfügst du über entsprechenden Spermadruck, so dass du dir direkt in den Mund spritzen kannst? Es im Schneidersitz zu versuchen, hilft garantiert, das Abspritzen hinauszuzögern. Mehr dazu in den Verzögerungstechniken.

Hocke
Wenn es dich etwa mal während eines Waldspaziergangs überkommt (»Papi, geh schon mal vor, ich hab da gerade einen tollen Pilz entdeckt!«). Leider muss man sich dazu ausziehen, weil die Hose die Beinfreiheit behindert. Hock dich also hin, spreize so weit wie möglich deine Beine, und los geht‘s. Alternativ kannst du unter den Beinen hindurchfassen. So versohlst du dir beim Wichsen gleichzeitig die Eier, geil!

Versuch’s erst mal bei absoluter Bewegungslosigkeit der Beine, also kein Hinternkreisen oder -wippen oder was sich sonst so anbietet. Konzentriere dich einzig auf deinen Schwanz. Das stärkt herrlich die Waden- und Gesäßmuskulatur ganz ohne Fitnesstrainer. Ist anstrengend, was? Auch das Kommen. Genau darin liegt der Kick dieser Stellung. Umso tiefer das »Uuuuuuuuaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh!«, wenn man’s trotzdem schafft.

Wenn du diese Stellung für Unsinn hältst, dann sag mal eine bessere, in der man gleichzeitig auf einem Dildo reiten kann? Hm, kommt jetzt nicht mit dem Spruch »Ich kann ihn mir doch im Stehen reinschieben und den Dildo am Waschbecken abstützen.« Denn wenn keins in der Nähe ist? Siehst du!

Zarter Nebeneffekt: Du stärkst deinen für guten Sex äußerst wichtigen PC-Muskel. PC-Muskel?  Später mehr dazu.

Seitenlage
Die Seitenlage sollte man schon deshalb üben, weil man sie braucht, wenn man vor dem Schlafengehen die Küchenrolle vergessen hat, aber zum Aufstehen zu faul oder zu geil ist (keine Angst, bis zum Morgen ist der Bettvorleger wieder trocken! – ach, du wusstest nicht, warum manche Leute diese Teile vor dem Bett zu liegen haben? Kind!). Noch spannender, wenn man die gewohnte Wichshand nicht benutzen kann, weil man selbst – oder die Gattin – draufliegt. Und nicht zuletzt sollte man über den Tellerrand gucken und daran denken, dass man ein anderes Mal vielleicht in dieser Stellung gefickt werden will (ermöglicht ein entspanntes Eindringen). Wer nicht gerade einen analen Orgasmus zur Hand hat, will sich dabei vielleicht einen hobeln …

Auf allen Vieren
Zum Standardrepertoire gehört auch die Meisterschaft im Rubbeln auf allen vieren – wenn man nämlich mal gemeinsam wichsen sollte (Stellung 69), dem anderen dabei einen bläst oder sich ficken lässt. Ja, ja, du bist nicht passiv. Das ist keiner hier *augenroll*. Aber du könntest ja mal ganz plötzlich derartige Gelüste entdecken, wirst aufgebockt, tja, und dann sollte das mit dem Wichsen auf allen vieren bereits klappen. Schwierig daran ist vor allem die Frage nach deiner Kraft. Kannst du eine halbe Stunde auf eine Hand gestützt wichsen? Gut, dann sparst du dir das Fitnessstudio.

Bauchlage
Man möchte es kaum glauben, aber auf dem Bauch liegend klappt es auch ganz gut. Leg dich auf deinen steifen Schwanz und schubber auf ihm auf und ab, bis es feucht wird. Das ist auch gleich der entscheidende Nachteil dieser Stellung: Die Laken sind innerhalb von wenigen Tagen bretthart. Plastiktüten drunterlegen funktioniert eher schlecht, weil die ziemlich unerotisch knistern und ständig verrutschen. Aber kurz vorm jährlichen Lakenwechsel kann man diese Nummer gut mal einschieben.

Alternative: Gummilaken (billiger: Teichfolie aus dem Baumarkt), lecker warmes Gleitmittel drunter und yuhu! Mit Glibschi umgeht man auch, dass sich dein leckerer buschiger Bauchpelz *stöhn* in der Vorhaut verheddert.

Du kannst auch deine Hände zwischen Bett und Schwanz legen. Das ist besser für alle, die eine lange Vorhaut ihr Eigen nennen. Der Sauerei mit dem Schlabber hinterher beugt das allerdings nicht unbedingt vor.

Im Knien
Unterschiedliche Stellungen führen dazu, dass unterschiedliche Muskelpartien angespannt werden, und das wiederum verändert den Energiefluss während des Orgasmus. Deshalb solltest du es zur Abwechslung auch mal auf den Knien versuchen. Das brauchst du spätestens, wenn du jemandem in einer (Umkleide- oder Gondel-)Kabine einen blasen willst. Probiere auch hier unterschiedliche Stellungen, von »aufrecht« knien bis auf die Fersen zurücksetzen! Schließlich muss man sich der Körpergröße seines Gegenübers anpassen.

In dieser Stellung kannst du auch mal mit einer Hand unter den Beinen hindurchfassen und deinen Kolben polieren. Die andere gelangt auf diese Weise wunderbar an Sack und Rosette. Wenn dir das zu anstrengend ist, kannst du zur Entlastung des Oberkörpers den Kopf auf dem Boden, dem Bett oder einem (Beicht-)Stuhl ablegen. Mit ein wenig Übung kann man sich in dieser Stellung herrlich ins Gesicht spritzen.

Sich seitlich auf die Knie zu setzen (im Damensitz oder wie die kleine Meerjungfrau), ist nicht nur schick, sondern eine interessante Alternative. Wenn du dich mit dem Knien schwertust, stütz dich mit einem Arm auf einem Stuhl ab –ein Sklavenrücken tut’s notfalls auch.

Purzelbäumchen rückwärts
Die Flexibleren unter uns mögen es auch mal im Purzelbaum rückwärts probieren: hinlegen, Beine über den Kopf zurückschlagen und neben den Ohren ablegen. Für ältere Semester ganz schön anstrengend.

Wer das nicht hinkriegt, stützt sich mit den Füßen von einer Wand ab, so fliegt einem das Sperma garantiert um die Ohren. Oder in den Mund *gulp*.

Im Stehen
Bevor wir hier ganz kompliziert werden, sollte man nicht vergessen, dass es auch im Stehen klappen sollte. Spätestens beim ersten Klappensex (Sex auf öffentlichen Toiletten), im Park oder beim Warten in der Schlange vor dem Arbeitsamt bist du gefordert. Deshalb üben, üben, üben.

Du brauchst noch einen Grund, warum man verschiedene Stellungen im Repertoire haben sollte? Mensch, du weißt doch nie, in welche Situationen du gerätst. Wer da nicht geübt ist, verpasst Chancen. In ’ner Sauna muss man es vielleicht mit einem Fuß auf der Sitzfläche hinkriegen, um den steifen Schnulli vor neugierigen Augen zu schützen. Du meinst, man könnte nicht in Anwesenheit anderer wichsen, ohne dass die das mitkriegen? Das lernst du auch noch.

Griffe

In jeder oben aufgeführten Stellung kann man unterschiedliche Griffe anwenden. Hier eine kleine Auswahl, die keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie soll lediglich inspirieren, damit du weitere findest (vielleicht sogar unter fremden Bettdecken?!).

Ein-Finger-Methode
Halte deinen Schwanz mit einer Hand fest und massiere mit nur einem Finger der anderen das zarte Häutchen, das die Eichel mit dem Schaft verbindet, bis du *yeepeeh* spritzt. Vorsaft, Spucke, Gleitmittel machen das angenehmer.

Zwei-Finger-Methode
Bei der Zwei-Finger-Methode nimmst du deinen Schwanz wie eine Frühlingsrolle, ein Croissant oder eine Blockflööööööte zwischen die Finger. Da du mit diesem Griff nur einen kleinen Bereich deines Schwanzes umschließt, erlaubt er dir großen Spielraum zum Rubbeln, zudem kannst du so den Druck auf deinen Pippimann individueller bestimmen als etwa mit der Faust. Je nach Schwanzlänge erweiterbar auf drei bis fünf Finger.

Ringmethode
Bei der Ringmethode formst du aus Zeigefinger und Daumen einen Ring (Okayzeichen) und umschließt damit deinen Schniedel. Eignet sich selbst für ganz kleine Pippis – heißt aber nicht, dass der Ochsenschwanz darauf verzichten muss. Diese Methode imitiert – wenn auch spärlich – das Gefühl, einen engen Schließmuskel (Arsch) zu durchstoßen.

Der Haken
Forme mit dem Zeigefinger einen Haken und lege ihn um den Schwanz. Die Rücken der anderen Finger massieren den Schaft von der Oberseite.

Der Daumen
Anstatt den steifen Schwanz mit der geschlossenen Faust zu umfassen, falte den Daumen nach innen, so dass die Oberseite des ersten Gliedes an der Schwanzoberseite anliegt.

Essstäbchen
Lege den Zeigefinger an die Unterseite, den Mittelfinger an die Oberseite deines Schwanzes und wichse ihn so.

Der Pieksgriff
Anstatt immer nur brav auf und ab zu rubbeln, kannst du deine Hand auch in eine Stellung zu deinem Schwanz bringen, so dass deine Finger gegen deinen Körper gerichtet sind. Wenn du nun am Schwanz zurückfährst, piekst du in das Gewebe rund um deinen Schwanzansatz. Vor allem für kleine Pippis eine gute Möglichkeit, ein längeres Schwanzgefühl zu haben.

Die Faust
Umschließe deinen Schwanz, als würdest du einen Baseballschläger greifen. Schiebe die geschlossene Hand (quasi Faust) am Schaft vor und zurück. Dieser Griff bietet maximalen Reibekontakt, was für die meisten maximale Lust bedeutet. Er funktioniert aber nur gut, wenn der Piller deutlich länger ist als die Hand breit.

Die doppelte Faust…
…setzt kleine Hände (bitte keine Kinderhände!) oder aber ein langes Rohr voraus. Beide Hände zur Faust formen, übereinander legen und Nudel reinstecken.

Rückhand
Dann gibt es noch die Rückhand. Wenn du jetzt an Tennis denkst, ist das zwar pervers, aber gar nicht so abwegig. Umschließe deinen Schwanz wie einen Tennisschläger, und zwar so, dass die Eichel hinten aus deiner Hand herausragt. So kannst du auch bequem seitlich aus dem Bett wichsen, eine Technik, die beherrschen sollte, wer die Nächte in Schlafsälen zubringt. Aber aufwischen nicht vergessen, bevor der Mitschüler nachts drauf ausrutscht und sich das Genick bricht!

Bauchreiber
Wenn du auf dem Rücken liegst, kannst du dir den steifen Schwanz auf den Bauch legen und daran auf und nieder reiben, als würdest du Bauchschmerzen wegreiben wollen. Das ist eine gute Technik, um die Wichserei vor Mitschläfern zu verbergen. Haarige Bäuche mögen es mit Gleitmittel leichter haben.

Mehr Druck kann man mit zwei Händen parallel oder auch übereinander ausüben. Alternativ kannst du auch die weiche Hautpartie an der Innenseite deines Ellenbogens zum Einsatz bringen. So kann man super wichsen, ohne dass es jemand bemerkt.

Wichsgebet
Anbetungswürdig ist es, die Hände zum Gebet zu falten und den Schwanz dazwischen zu schieben. Je nachdem, ob du die Daumen seitlich anlegst oder um den Schwanz herum verschränkst und wie fest du zudrückst, entstehen unterschiedliche Reize.

Techniken

Jeder der oben genannten Griffe lässt sich vielfältig variieren. Zum einen kannst du unterschiedlich starken Druck ausüben (wenn du dich schon mal hast wichsen lassen, wirst du wissen, dass das jeder anders macht). Zum anderen macht die Reibegeschwindigkeit viel aus. Es gibt die Genusswichser, die sehr langsam wichsen oder aber auch die Wichser mit Hyperspeed, dass einem ganz schwindelig wird.

Beides hat seine Vorzüge: Langsamkeit fördert die Achtsamkeit. Empfindungen werden genauer wahrgenommen. Die Schnellschrubbmethode erfordert mehr Power und hat daher etwas sehr Männliches, Geiles, Animalisches, Kraftvolles. Im Wechselspiel ist das auch nicht doof: Rubbeln bis kurz vor der Explosion, dann auf superlangsam runterschalten. Sobald die Erregung nachlässt, wieder mit Volldampf weiter – das ist übrigens eine gute Methode, um deine Ejakulation kontrollieren zu lernen (mehr später).

Rodeowichs
Klingt supermännlich und holt sich das Beste aus beiden Welten. Rubbel ein paarmal schnell und mach dann ein paar Striche lang auf ganz langsam, bevor du wieder einen Gang zulegst. Ist vor allem geil, wenn du über jemandem wichst und er dir von unten zuschaut. Macht dich supermännlich. Zudem kannst du deine Erregungskurve damit wunderbar steuern.

Wu Hisen
Der legendäre Tantra-Meister Wu Hisen hat folgende Technik an seine Schüler weitergegeben. Sie ist dazu gedacht, Kontrolle über seine Erregungskurve zu erlangen. Da schwule Männer durchschnittlich nach dem 54sten Vor-und-zurück abspritzen, ist diese Übung eine echte Herausforderung:

Drei Mal »flach wichsen« (also schnell), dann ein Mal langsam, das dann 81 Mal wiederholen. Dann wichst du fünf Mal schnell und ein Mal langsam und wiederholst auch das 81 Mal. Und schließlich wichst du neun Mal schnell und ein Mal langsam, wieder 81 Mal.

Danach zur Erholung den Schwanz abschrauben und in ein Ölbad legen (Scherz!).

Die Welle
Arbeiten wir mit deiner Vorstellung: Denk an das Meer, das gemütlich vor sich hin plätschert und langsam immer höher aufschaukelt, bis große Wellen ans Ufer klatschen. Diese treten dann zurück und ebben wieder ab. So machst du das nun auch mit deinem Wurschtl. Rubble ihn sanft und weich, so wie das Meer an einem Ufer leckt. Dann lasse eine Wetterfront nähern. So wie die Wellen größer werden, verstärkst du auch deine Wichsaktivität, schaukelst dich immer weiter auf, wichst fester und härter und schneller. Dann, wenn du den Höhepunkt erreicht hast (ohne abzuspritzen!), baust du langsam wieder ab.

Spiele so mit unterschiedlichen Sturmstärken und Windgeschwindigkeiten. Wenn du dich jetzt noch gegen den Sturm stellst, also langsam und sanft wichst, wenn deine Erregung groß ist und umgekehrt, ist die Flutwelle unabwendbar.

Eichelwichs
Aber es lässt sich nicht nur die Geschwindigkeit variieren. Während der eine es unbedingt braucht, dass man ihm stramm über die Eichel wichst (also die volle Länge des Schwanzes reibt), kann ein anderer genau das gar nicht haben. Du solltest also verschiedene »Strichlängen« ausprobieren, weil du damit trotz voller Fahrt (Geschwindigkeit) leicht einen Gang (Erregung) runterschalten kannst. Das willst du vor allem beherrschen, wenn wir später über Absch(l)ussverzögerungstechniken sprechen oder du mit jemandem gleichzeitig kommen willst, der nicht so spritzfertig ist wie du.

Melken
Anstatt zum Körper hin zu wichsen, wichst du vom Körper weg. Das ist anfänglich wenig erregend, lohnt aber zu üben, weil es gleich zwei Vorteile mit sich birgt: Zum einen dauert es auf diese Weise länger, bis du kommst. Zum anderen verhilft diese Technik – wenn du das mit der Ringmethode in der Rückhand (s. oben) kombinierst –dem Schwanzwachstum. Mehr dazu später.

Florentinisch
Zieh die (Vor-)Haut straff an die Peniswurzel zurück, so dass sich dein Schwanz ein wenig mehr aufbäumt, aber ohne zu schmerzen. Dadurch wird er noch ein wenig härter. Ist die Erregung groß genug, spritzt man schon allein dadurch ab – ganz ohne zu rubbeln. Die Technik hat einer von uns in der Schule benutzt, bevor Sperma kam. Und sie schlug verdammt schnell an. Allerdings erfordert sie Geduld und Konzentration – wie gut, wenn man auf den Mathelehrer abfährt.

’nen Hinweis für den Sozialkundeunterricht: Florentinisch wird gerne von Prostituierten angewendet, damit die Kunden schneller kommen. Dieser Griff hilft auch beim Ficken, um den Schwanz härter sein zu lassen. Das ist gerade bei sehr eng gebauten Herren manchmal sehr dienlich.

Eichelreiber
Könnte man auch die »Zappelmethode« nennen, denn wenn man die Haut »florentinisch« zurückzieht und dann mit der Handfläche der anderen Hand über die superpralle, glühend rote Eichel reibt, wenn man womöglich sogar Stoff oder die weiche Seite eines Klettverschlusses dafür benutzt, wird aus dem »Uuuh« schnell ein »UUUAAAAAHHHHHHHGGGGRRRRRRR«!

Massagetechnik
Für den Massagegriff halte den Schwanz mit der einen Hand am Ansatz fest und lege die andere wie eine Hülse um das beste Stück (Faustgriff). Fahre dann am Schaft bis über die Eichel nach vorn, öffne die Hand, streiche mit dem Handteller über sie, umfasse den Schwanz dann in der Rückhand und gleite auf der anderen Seite des Schafts wieder hinunter. Dasselbe dann im Rückwärtsgang. Solltest du kein Vortropfer sein, schmier dir den Schwanz mit Gleitmittel ein.

Durch die Hose
Als sich einer von uns beschneiden ließ, sollte er so lange nicht an sich herumspielen, bis alles fest verheilt war (das dauert Wochen!). Weil er das aber nicht durchhielt, stimulierte er seine Eichel durch den Verband hindurch, vor allem den besonders sensiblen Teil zwischen Harnröhre und Vorhaut, den Rest hielt er ganz still (musste er ja). Nun ja, er hätte fast ein Loch durch den Stoff geschossen. Natürlich musst du dich dafür nicht beschneiden lassen. Erregen bis die Gurke steht, dann mit den Fingern so lange das Köpfchen kraulen, bis es spritzt. Gute Technik für langweilige Arbeitssitzungen – weil unauffällig, von den Urschreien und den epileptischen Zuckungen deines Körpers mal abgesehen.

Variation: Streichle nur den Eichelrand und vermeide den Kopf ganz und gar. Nicht zuletzt kann man das alles auch sozusagen als begleitende Maßnahme durchführen, während man sich mit Hilfe einer anderen Technik einen runterholt.

Bürstentechnik
Oder: Hast du die Eichel schon mal gebürstet? Nein, nicht um des lockigen Haares willen, sondern wegen der Empfindungen, die das auslöst. Die weiche Seite eines Klettverschlusses eignet sich gut dazu, Hartgesottene nehmen auch Zahnbürsten dafür. Die Elektrische womöglich.

Erdbeben
Umfasse deinen Schwanz mit dem Ringgriff, rubble jetzt aber nicht am Schaft nach oben und unten, sondern bewege nur dein Handgelenk, so dass dein Schwanz dadurch hin- und herschwingt. Finde die Geschwindigkeit, in der die größte Reibung entsteht. Dazu ist eine gewisse Schwanzlänge erforderlich.

Das tiefe Loch
Setz die »Faust« an der Eichel an und schiebe sie langsam am Schaft entlang zurück bis zum Ansatz. Lege derweil die andere Hand zur »Faust geballt« an der Eichel an und schiebe nun diese am Schaft entlang zurück, dann wieder die erste und so weiter. Gleitmittel macht diese Technik erträglicher. Mal sehen, wie lange du sie aushältst.

Mr. Spock
Schmier Schwanz und Eier mit reichlich Gleitmittel ein. Sorge auch dafür, dass deine Wichshand glitschig ist, vor allem die Haut zwischen Mittel- und Ringfinger. Forme deine Hand nun zum Gruß der Vulkanier, lege deinen steifen Schwanz zwischen Mittel- und Ringfinger und ab geht’s. Wenn du mit der anderen Hand nun noch deine Eier gehörig nudelst, wirst du Welten entdecken, die kein Mensch zuvor betreten hat.

Hoppe, hoppe, Reiter
Dazu brauchst du einen Badewannenrand (leider nicht jedem zugänglich). Aufsteigen wie auf ein Fahrrad, Schwänzchen auf den Rand legen und dann laut »Hoppe, hoppe, Reiter, wenn er spritzt, dann schreit er« singen, damit auch die Nachbarn was davon haben. Eignet sich eher für weiche und flache Schwänze. Dicken, knallharten Knüppeln tut das weh. Ist dein Bauch pelzig, verheddert sich das Haar schon mal gerne unter der Vorhaut. Bauch mit Gleitmittel einschmieren beugt dem Geziepe vor.

Handstand
Auch nett: Mache auf einer weichen Unterlage einen Handstand und stütze dich dabei an der Wand ab. Es könnte sein, dass dir beim Orgasmus ziemlich schwindlig oder sogar schwarz vor Augen wird. Es sollte also kein Glastisch, nein, es sollte gar nichts im Weg stehen, an dem du dich beim Zusammensacken verletzen kannst.

Der Fickwichs
Ganz ohne Zweifel fühlt sich ein Orgasmus ganz anders an, wenn nicht nur die Hände malochen, sondern der ganze Körper (Hüftmuskulatur) zum Einsatz kommt. Eine Hand gehörig einschmieren, im Bett Handtuch unterlegen, steifen Schwanz in die Schmierhand nehmen, drauflegen und sich mit der anderen Hand am Bettrahmen festhalten. Dann die eigene Hand ficken.

Ellenbogen
Leg deinen Steifen in die Beuge deines Ellenbogens, winkle den Arm ab, so dass es dein Schwanz schön eng hat und los geht’s. Wenn du das im Stehen machst, kannst du deine Armmuskeln schonen und stattdessen deinen ganzen Körper zum Einsatz bringen. Auch mal mit Gleitmittel ausprobieren.

Scheibenwischer
Schmier dir Gleitmittel auf den Bauch, leg deinen harten Schniedel auf die Bauchdecke und reibe ihn nun wie einen Scheibenwischer darauf hin und her.

Skandinavisch
Knie dich hin und setze dich dann rechts oder links neben deinen Unterschenkeln auf ein Kissen. Wenn du nun deine Schenkel mit Glitsche einschmierst und den Oberkörper nach vorne beugst, kannst du genüsslich deine Schenkel ficken. Genießer klemmen ihre Eier zwischen Ober- und Unterschenkel ein, so dass sie gleichzeitig mit jeder Auf- und Abbewegung des Oberkörpers lang gezogen werden.

Selberbläser
Natürlich kannst du deinen Schwanz auch in eine gute geschmierte Hand reinstecken und rausziehen. Je nachdem, ob du die Finger eher entspannt hältst oder zusammenpresst, fühlt es sich wie Mund oder Arsch an, den du fickst. Zumindest so ähnlich. Na ja, eigentlich gar nicht. Aber geil ist es trotzdem.

Anstoßen
Leg den Handteller auf deine Eichel und umschließe mit den Fingern nun deinen Schwanz; der Daumen liegt obenauf, Mittel- und Ringfinger unten und je ein Finger zur rechten und linken des Schaftes. Wenn du jetzt in die Hand fickst, stößt du immerzu auf den Handteller. Die Eichel wird stimuliert und das wird in jedem Fall ein feuchtes Ende nehmen.

Toter Mann
Nun musst du nur noch lernen, wie du dir einen wegnudeln kannst, ohne dass es Menschen in deiner Umgebung bemerken. Wofür? Weil du es vielleicht mal unter Leuten machen willst und eingesehen hast, dass es wenig Spaß bringt, dafür in den Knast zu kommen. Es geht ganz einfach. Stell dich vor einen Spiegel. Falls er deinen ganzen Körper zeigt, hänge einfach den unteren Teil ab, so dass du nur deinen Arm bis zum Ellenbogen siehst. Und dann probiere jene Techniken der Reihe nach durch, die bei dir am schnellsten oder sichersten zum Ziel führen. Deinen Arm fest im Blick, passt du nach und nach die Technik an, so dass man die Bewegung deines Unterarms bzw. deiner Hand nicht sehen kann. Fertig. Nun musst du nur noch lernen, wie du kommst, ohne wie ein Wolf loszuheulen, die Augen zu verdrehen oder mit deinem Körper wie an die Steckdose angeschlossen rumzuzappeln.

Gleitmittel

Hier eine kleine Geschichte: Sebastian wollte unbedingt mal heißes Wachs auf die Eier geträufelt kriegen. Weil seine Angst davor aber sehr groß war, schmierte Tom sie ihm mit Öl ein, um seine Haut zu schützen. Dabei entstiegen seiner Kehle plötzlich seltsame Laute, der kleine krumme Schwanz bäumte sich wild auf, und Sebastians Blick schien plötzlich seltsam entrückt. Um es abzukürzen: Nie zuvor hatte ein anderer geschafft, Sebastian einen runterzuholen – bis zu diesem schmierigen Moment.

Bei einigen Techniken haben wir bereits dazugeschrieben, dass sie sich mit Schmiere besser anfühlen. Aber natürlich schadet es nicht, bei allen anderen Techniken und Griffen den Unterschied zwischen Trocken- und Nasswichsen kennen zu lernen. Aber gib dich nicht mit der erstbesten Flasche Olivenöl zufrieden, die dir Tante Erna aus dem Griechenlandurlaub mitgebracht hat, sondern treibe es auch mit Fetten (Butter, Margarine, Nivea …) und mit professionellen Gleitmitteln auf Wasser-, Öl- bzw. Silikonbasis. Fette fühlen sich wärmer an als Schmierereien auf Wasserbasis, was je nach Wetterlage oder Aufenthaltsort oder Sexpraxis sinnvoll genutzt werden kann. Gleitmittel auf Silikonbasis hinterlassen einen seidigen Effekt auf der Haut und trocknen ewig nicht ein, was beim Ficken zwar großartig ist, aber hinterher sehr zum Nachteil gereicht. Gerade wenn man einen weiten Heimweg hat. Sie ruinieren auch die Bettwäsche oder gehen von Fußböden nur mit Scheuermittel ab. Es ist auch deswegen gut, die Eigenschaften unterschiedlicher Gleitmittel kennen zu lernen, damit du im Nahkampf (bevorstehende Fickerei) zum richtigen greifen kannst.

Materialien zum Wichsen

Nachdem du jede Menge Techniken ausprobiert hast, versuche sie mal mit Gummi-, Leder- und Wollhandschuhen; es wird dir vorkommen, als würdest du es zum ersten Mal tun. Alternativ kannst du auch eine Socke über deinen Ballermann ziehen, einen Gefrierbeutel oder – große Klasse! –: Blubberfolie (das Zeug mit den Luftblasen, in das man zerbrechliche Gegenstände einpackt)!

Und auch das wiederum fühlt sich jedes Mal anders an, wenn du diese Materialien vorher mit Gleitmitteln einschmierst.