Schwanzpflege – ein wichtiges Thema

Beim Wichsen geht es auch darum, dass sich Dein Schwanz in einer guten Verfassung befindet. Hier zeigen wir Dir, wie Du Deinen Schwanz gut in Schuss hälst. (welch perfektes Wortspiel, oder? 😉 )

Manch einer mag ja denken: »He, bin ja bloß ich, der da unten rumspielt.«
Ich will da ganz bestimmt niemandem reinreden, aber die tägliche Wäsche sollte selbstverständlich sein. Wer dagegen das Bedürfnis hat, sich nach jedem Pinkeln den Schniedel zu waschen, übertreibt. Zu viel Seife schadet nämlich dem natürlichen Schutzmantel der Haut und macht sie beispielsweise anfälliger für Pilzbefall. Und nicht für Champignons (obwohl auch die beim Spielen ziemlich im Weg rumstünden), sondern für dünnen weißen Belag, der juckt und brennt.

Düfte
Ganz schlecht sind alle Arten von Parfümen im Genitalbereich. Aftershaves und Eau de Toilettes enthalten Alkohol, der die Haut austrocknet und die Abwehrkräfte schwächt. Zudem ist ein parfümierter Schwanz nicht jedermanns Sache – und man soll ja immer auch ein wenig an die anderen denken.

Deos sind ganz ungesund. Sollte dein Lümmel nach dem Waschen immer noch ungut riechen, haste entweder wat am Kopp oder leidest unter einer Stoffwechselerkrankung, die du dann generell behandeln lassen solltest.

Und weil wir schon dabei sind: Da werden Gesichter gepeelt und die Nägel poliert, aber der Schwanz soll schauen, wo er bleibt? Nee, nee. Du wirst sicher eine große Freude damit haben, wenn du dir ab und an ’ne Gurkenmaske verpasst. Nein, natürlich nicht »mit Gurke«, sondern »der Gurke«. Nach dem Waschen schön fett eincremen oder mit warmem Öl einreiben. Das mag der Schwanz, das mag der Mann.

Brennen, jucken, ziehen
Leider fehlt hier der Platz, um Symptome und Krankheiten aufzuzählen. Wenn du irgendeine Veränderung an deiner Wurzel bemerkst – Rötung, Schwellung, Flecken etc. –, geh am besten zu einem Arzt, der auf Haut- und Geschlechtskrankheiten spezialisiert ist. So oder so wirst du danach besser schlafen. Wär doch schade, wenn du dir aus Scham oder Faulheit die Chancen verbaust, ein Leben lang dich und andere so kostengünstig glücklich zu machen.

Innere Schwanzpflege
Da wär mal… die Prostatamassage (wissen auch nicht, warum wir immer gleich mit der Tür ins Haus fallen). Wir stimmen hier nicht etwa ein Plädoyer für den passiven Analverkehr an *hüstel*, sondern weil wir einzig an deiner Gesundheit interessiert sind.

Eine geschwollene Prostata fühlt sich weder klasse an, noch macht sie geil, von den Folgen (Entzündung, Vergrößerung, Krebs) mal ganz abgesehen. Es schadet also standhaften Bückverweigerern nichts, sich ab und zu mal den Finger in den Hintern zu stecken und die kleine Nuss sanft zu massieren, um die Sekrete ein wenig durchzumischen. Eine Minute genügt, und dein Unterleib fühlt sich wie neu.

Was die Erektionsfähigkeit und Härte deines Schwanzes sowie deine Ausdauer angeht, gibt es eine Menge Faktoren, die darüber bestimmen. Es beginnt mit dem Gerücht, dass man im Alter ohnehin keinen mehr hochkriegt oder er nicht mehr so hart wird. Dieses Gerücht ist schädlichstes Nervengift, weil man sich aufgrund dessen einem schlechten Lebensstil hingibt, nach dem Motto: »Ist doch egal!« Glaub es nicht! Und arbeite ab sofort dem »Schicksal« entgegen.

Schlechte Ernährung
Führt bekanntlich zu Ablagerungen in den Blutgefäßen. Ist der Schwanz schon nicht dick genug, sind es die Gefäße erst recht nicht. Aus Verstopfung folgt Verengung und Verschluss. Mangelnde Durchblutung = mangelnde Erektionsfähigkeit, so einfach geht die Rechnung. Enzyme in der Nahrung sorgen vor (Ananas, Papaya und Mango beinhalten sie reichlich), fettarme Ernährung bzw. Ernährung mit so genannten gesunden Fetten (Omega-3-Säuren) ebenso. Pommes werden nicht darin frittiert – nur so nebenbei erwähnt. Dass scharfes Essen (Thai, Indisch, Arabisch …) die Libido erhöht, ist übrigens kein Märchen, denn Chili, Ingwer und Co. regen die Durchblutung an und putzen die Gefäße durch.

Schlechte »Ertrinkung«
Alkoholkonsum – über das gesunde Maß hinaus – schädigt das periphere Nervensystem, also jenes der Gliedmaßen; dazu zählt in diesem Fall auch das Glied, 🙂 ! Die Durchblutung wird gebremst, Erektionsprobleme (der Schwanz steigt nicht mehr so weit hoch, wird nicht mehr so hart, braucht länger, um überhaupt sein müdes Haupt zu regen) sind die Folge. Hohe Flüssigkeitszufuhr dagegen ist wichtig. Damit sind aber weder Kaffee noch schwarzer Tee gemeint (die sind Wasserräuber!), sondern (Mineral-)Wasser und grüne bzw. rote Tees sowie Obstsäfte (dann schmeckt auch das eigene Sperma besser).

Schlechte Beatmung
Nikotin ist ein Nervengift. Wenn du eine Zigarette rauchst, sinkt deine Körpertemperatur um bis zu einem Grad ab. Auch diese dafür notwendigen Prozesse haben auf deine Erektionsfähigkeit nicht gerade einen positiven Einfluss.

Schlechte Bewegung
Die Zivilisation des Menschen brachte schon einige schwer wiegende Konsequenzen mit sich, denen kaum entgegenzuwirken ist. Und bitte, ich wünsche uns nicht alle in den Urwald zurück, da würde es mir viel zu eng werden. Das alltägliche Mit-der-Maus-Klicken oder Chipsfinger-zum-Mund-Heben reicht nicht aus, um den Körper fit zu halten. Schwimmen und Joggen steigern die Kondition und sorgen damit für tiefere Orgasmen und kürzere Pausen bis zum nächsten; sie fördern die Durchblutung und damit die Potenz. Gezielter Aufbau der Beinmuskeln und des Hinterns wirken der schnellen Erschöpfung (beim Ficken) entgegen. Zudem hat es noch weitere Vorteile: Schon mal einen untrainierten Mann mit nacktem Arsch in Chaps gesehen? Ach, du guckst da lieber nicht hin, ja? Nun, das war die richtige Antwort.

Denk bei all dem, was wir hier geschrieben hat, dass Vorbeugen immer die bessere Alternative zum Behandeln ist – und nicht erst, wenn sich schon Erektionsstörungen eingestellt haben.

Du findest das alles nicht notwendig, weil es ja jetzt Viagra und Co. gibt? Ähm … vielleicht sollten wir darauf hinweisen, dass noch keine Langzeitstudien vorliegen. Für einen 60-Jährigen, der heute mit Viagra anfängt, ist es nur mäßig relevant, ob seine Schwellkörper in 10 Jahren ausgefleddert sind. Bei einem 25-Jährigen dürfte die Sache anders liegen. Darüber scheinen allerdings nur wenige nachzudenken.